100 Jahre Rendsburger Hochbrücke

100 Jahre Hochbrücke mit Schwebefähre Rendsburg

Hundert Jahre Rendsburger Eisenbahnhochbrücke mit Schwebefähre ist ein historisches Ereignis, das im Jubiläumsjahr 2013 eine besondere Würdigung verdient. Das gigantische Ingenieurbauwerk, 1910/11 begonnen und am 1. Oktober 1913 dem Verkehr übergeben, überspannt in 42 m Höhe als längste Eisenbahnbrücke Deutschlands den Nord-Ostsee-Kanal. Die Hochbrücke ist damit zum weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt Rendsburg geworden und als technisches Denkmal identitätsstiftend und prägend für die ganze Region. Als Verbindungsglied der Eisenbahnlinie vom dänischen Fredericia über Flensburg und Neumünster nach Hamburg hat sie eine wichtige Funktion: Sie ist in der Nord-Süd-Achse des europäischen Bahnverkehrs das Nadelöhr für den Skandinavienverkehr, der seit dem Bau der Brücke über den Großen Belt in Dänemark 1998 der Bahnverkehr deutlich zugenommen hat.

Die unter der Rendsburger Hochbrücke angebrachte Schwebefähre, am 2. Dezember des gleichen Jahres 1913 in Betrieb genommen, dient als „bewegliche Brücke“ für den täglichen Fußgänger- und Fahrzeugverkehr zwischen der Stadt Rendsburg und der Gemeinde Osterrönfeld. Beide Konstruktionen, Hochbrücke und Schwebefähre, stehen seit 1988 unter Denkmalschutz. Als Kreuzungspunkt dreier Verkehrswege, nämlich einer künstlichen Wasserstraße, einer Eisenbahnlinie und einer Schwebefähre, über die eine Landstraße führt, gelten sie als weltweit einzigartig. 

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